Am Universitätsklinikum Krems ist eine neue Photovoltaikanlage in Betrieb gegangen. Damit setzt das Land Niederösterreich mit dem Projekt Sonnenkraftwerk NÖ einen weiteren Schritt zur konsequenten Umsetzung der Energiestrategie des Landes um und treibt den Ausbau erneuerbarer Energien an Landesgebäuden weiter voran. Die Anlage ermöglicht es, einen Teil des Strombedarfs direkt vor Ort zu erzeugen, was Energie spart, Kosten reduziert und CO₂-Emissionen verringert. Zugleich unterstreicht das Projekt die nachhaltige Ausrichtung des Standorts.
„Gerade bei sensibler Infrastruktur wie einem Klinikum ist eine sichere und verlässliche Energieversorgung das Um und Auf. Mit der Stromproduktion direkt vor Ort stärken wir die Versorgungssicherheit am Standort und machen uns ein Stück unabhängiger. Das ist ein entscheidender Schritt, um unsere Gesundheitsversorgung auch in Zukunft stabil und nachhaltig abzusichern“, ist Landesrat Anton Kasser überzeugt.
„Mit der neuen Photovoltaikanlage setzen wir am Universitätsklinikum Krems ein klares Zeichen für Nachhaltigkeit und verantwortungsvollen Ressourceneinsatz. Als Klinikum tragen wir nicht nur Verantwortung für die medizinische Versorgung, sondern auch für einen bewussten Umgang mit Energie und unserer Umwelt.
Die Eigenproduktion von Strom hilft uns, Betriebskosten langfristig zu senken, unsere Energieversorgung nachhaltiger zu gestalten und gleichzeitig einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Besonders erfreulich ist, dass bei der Umsetzung auf regionale Partner und heimische Qualitätsprodukte gesetzt wurde. Damit stärken wir nicht nur unseren Standort, sondern auch die Wertschöpfung in Niederösterreich“, betont Roman Semler, Kaufmännischer Direktor des Universitätsklinikums Krems.
Die Photovoltaikanlage am Universitätsklinikum Krems umfasst 250 Module und erzeugt jährlich rund 100.000 Kilowattstunden sauberen Strom, was dem durchschnittlichen Jahresverbrauch von etwa 30 Einfamilienhaushalten entspricht. Durch den Betrieb der Anlage werden jährlich rund 19.000 Kilogramm CO₂ eingespart.
„Im Auftrag des Landes Niederösterreich werden die Photovoltaikprojekte an den Standorten geplant und realisiert. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Einbindung regionaler Partner, um Qualität zu sichern und die Wertschöpfung in Niederösterreich zu halten“, erklärt Kerstin Kienbeck, Abteilung Gebäude- und Liegenschaftsmanagement.
Bei der Planung und Umsetzung wurde großer Wert auf heimische Qualitätsprodukte und Sicherheit gelegt: Die PV-Module, Wechselrichter, Elektronik und Montage stammen fast ausschließlich aus Österreich. Zudem erfüllt die PV-Anlage höchste Sicherheitsanforderungen durch eine automatische, modulnahe Abschaltung im Störfall.
BILDTEXT
Bild v.l.n.r.: Dipl. Ing. Franz Laback, MBA (Geschäftsführung Gesundheit Region Mitte GmbH), Ing. Roman Semler, MBA (Kaufmännischer Direktor Universitätsklinikum Krems), Josef Edlinger (Abgeordneter zum NÖ Landtag), Anton Kasser (Landesrat), Ing. Kerstin Kienböck (Abteilung LAD3 Gebäude- und Liegenschaftsmanagement), Ing. Thomas Fischer (Leiter Technik Universitätsklinikum Krems)
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