Im Jahr 2004 wurde im Universitätsklinikum Krems erstmals eine Klinische Psychologin, Katja Ruczika, als wissenschaftliche Mitarbeiterin eingestellt und 2005 übernahm Kathrin Oswald-Wöber die weitere Tätigkeit. Heute, im Jahr 2024, ist das Team der klinischen Psychologie und Psychotherapie unter der Führung von Martina Mondl, Koordinatorin des Psychologischen Dienstes, auf zehn Personen herangewachsen, um die immer umfangreicher werdenden Aufgaben im klinischen Alltag abdecken zu können.
Die Aufgabengebiete der Berufsgruppe sind vielfältig und reichen von der Betreuung im Rahmen einer belastenden Diagnose, über die Unterstützung bei Angst- und Paniksymptomatik, bis hin zu Hilfestellungen für Patientinnen und Patienten mit chronischen Erkrankungen, bei welchen die Lebensqualität nachhaltig beeinträchtigt werden könnte. „Das Team unterstützt jedoch nicht nur Patientinnen und Patienten, sondern auch die Angehörigen der betroffenen Personen und bietet hierfür gemeinsame klinisch psychologische & psychotherapeutische Interventionen an. Somit sind unsere Psychologinnen und Psychologen eine wichtige Säule unseres Klinikums und aus unserem beruflichen Alltag nicht mehr wegzudenken“ betont Andrea Zauner-Dungl, ärztliche Direktorin des Universitätsklinikums Krems.
Um die stetige Arbeit und die umfangreiche Entwicklung des Teams der klinischen Psychologie und Psychotherapie entsprechend zu würdigen, fand nun eine Feier im Universitätsklinikum Krems im Beisein des Abgeordneten zum NÖ Landtag Josef Edlinger, in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Markus Klamminger, in Vertretung der Vorständin Elisabeth Bräutigam und der Klinikleitung des UK Krems statt. Im Zuge der Feierlichkeiten nahmen Martina Mondl und Franz Hirsch, Pionier der Psychotherapie am UK Krems, die Festgäste auf eine Zeitreise durch die letzten zwanzig Jahre mit. Abgerundet wurde dies durch die Reden von Barbara Weibold und Barbara König, Leitungen des Fachkoordinations-Teams für die Berufsgruppe der Psychologinnen und Psychologen, welche die große Wertschätzung des Kremser Teams über die Klinikumsgrenzen hinaus wiederspiegelten.
„Unsere Reise hat bei „Wofür braucht man denn die Psychologie überhaupt?“ gestartet und ist nun bei „Die Psychologie ist ein nicht mehr wegzudenkender Bestandteil eines Klinikums.“ angekommen. Ganz nach dem Motto „This is just the beginning..“ (übersetzt: Das ist erst der Anfang) freuen wir uns daher auf die nächsten zwanzig Jahre – wir haben bereits große Pläne und viele Ideen“ betont Martina Mondl, welche erst letztes Jahr, gemeinsam mit ihrer Kollegin Jennifer Steger, die sexualpsychologische Beratung im Universitätsklinikum einführte und somit eine Vorreiterrolle in diesem Gebiet einnahm.
BILDTEXT
Bild 1: v.l.n.r.: Ing. Roman Semler, MBA, Mag.a Eva Posch, BSc., Linda Fischer Grote, BSc, MSc, Mag. Sandra Danninger, Mag. Sandra Eder, Mag. Jennifer Steger, Mag. Martina Mondl, Mag. phil. Tobias Schabetsberger, Mag. Katharina Reischauer, Mag. Britta Hochmiller-Höhrhan, Regina Kern, MSc, MBA, Mag. Kathrin Oswald-Wöber, Mag. Maria Rauch, Franz Hirsch, Hon. Prof. Dr. Andrea Zauner-Dungl
Bild 2: v.l.n.r.: Ing. Roman Semler, Mag. Barbara Weibold, Hon. Prof. Dr. Andrea Zauner-Dungl, Mag. Barbara König, Josef Edlinger, Mag. Martina Mondl, Mag. Katharina Reischauer, Regina Kern, MSc, MBA, Dr. Markus Klamminger
